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Das Bündnis München Sozial
ist DIE Plattform
für soziale Gerechtigkeit
in unserer Stadt




Das Bündnis

Als unabhängiger Zusammenschluss von über 70 sozialpolitisch aktiven Organisationen, Verbänden und Initiativen ist es unser Ziel, die solidarische Stadtgemeinschaft zu stärken.

Die Termine

Gemeinsam setzen wir uns auf vielen Veranstaltungen für ein menschliches und sozial gerechtes Miteinander in München ein. Wann und wo wir Aktionen starten, erfahren Sie hier.

Die Mitglieder

Als starkes Bündnis benennen wir Themen, wo es in München sozialpolitisch brennt. Unsere Mitglieder kennen sich aus, denn sie sind in vielfältigen sozialen Arbeitsfeldern aktiv.
Diskutierten über die Wohnungsnot in der Landeshauptstadt (von links): Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter, Prof. Christiane Thalgott, Karin Majewski, Marian Indlekofer, Prof. Dr. Mark Michaeli und Moderator Klaus Kastan. Foto: Sebastian Heise

Schee war's! 10 JAHRE BÜNDNIS MÜNCHEN SOZIAL

Bündnis feiert mit Diskussion und bunter Party

Vor zehn Jahren ist das Bündnis „München Sozial“ gegründet worden. Von Anfang mit dabei ist der Sozialverband VdK Bayern. Mit einer Diskussion über die Wohnungsnot in München und einer Party wurde der Geburtstag begangen.

Zur Jubiläumsfeier konnten die beiden Bündnis-Sprecher Karin Majewski, Geschäftsführerin des Bezirksverbands Oberbayern vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Bayern, und VdK-Kreisgeschäftsführer Marian Indlekofer viele Ehrengäste begrüßen, darunter den Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter und VdK-Landesgeschäftsführer Michael Pausder, der an der Gründung beteiligt war.

Am Anfang der Feier stand zunächst eine von Klaus Kastan geleitete Diskussion zur Wohnungsnot in München. Oberbürgermeister Reiter sagte im voll besetzten Saal der Glockenbachwerkstatt, dass Wohnen zusammen mit Mobilität das bestimmende Thema in der Landeshauptstadt sei. „Wir möchten eine Stadt, die sich die Menschen leisten können“, sagte Reiter. Er wies darauf hin, dass früher ein Viertel des Einkommens fürs Wohnen in München reichte. Mittlerweile seien es im Schnitt zwischen 40 und 50 Prozent.

Karin Majewski beklagte, in München gehe „die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander“. Beim Wohnen zeige sich dies besonders. Marian Indlekofer berichtete, täglich kämen Menschen in die VdK-Kreisgeschäftsstelle und berichteten, sie könnten sich die Miete nicht mehr leisten. Es könne nicht sein, dass Menschen deswegen aus ihrer Heimatstadt wegziehen müssten.

Christiane Thalgott, frühere Stadtbaurätin und Befürworterin der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (SEM) im Münchner Norden, kritisierte, „dass wir das Gemeinwohl und die Verfassung vergessen haben“. Sie verwies auf den Artikel 106 der Bayerischen Verfassung: „Jeder Bewohner Bayerns hat Anspruch auf eine  angemessene Wohnung.“       

Sebastian Heise