Das Bündnis München Sozial
ist DIE Plattform
für soziale Gerechtigkeit
in unserer Stadt




Das Bündnis

Als unabhängiger Zusammenschluss von 66 sozialpolitisch aktiven Organisationen, Verbänden und Initiativen ist es unser Ziel, die solidarische Stadtgemeinschaft zu stärken.

Die Termine

Gemeinsam setzen wir uns auf vielen Veranstaltungen für ein menschliches und sozial gerechtes Miteinander in München ein. Wann und wo wir Aktionen starten, erfahren Sie hier.

Die Mitglieder

Als starkes Bündnis benennen wir Themen, wo es in München sozialpolitisch brennt. Unsere Mitglieder kennen sich aus, denn sie sind in vielfältigen sozialen Arbeitsfeldern aktiv.
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Studierende sind unsere Zukunft, sie dürfen nicht vergessen werden!

Pressekampagne: „Bündnis München sozial. Wir halten die Stadt zusammen – jetzt erst recht!“

Unter diesem Motto rückt das Bündnis München Sozial Menschen ins Rampenlicht, die während der anhaltenden Corona-Krise leicht vergessen werden. „Die Krise verlangt uns allen viel ab, doch Menschen in besonderen Lebenslagen oder mit speziellen Problemen trifft sie besonders hart“, so Karin Majewski Sprecherin des Bündnisses München Sozial.

Heute: Studierende sind unsere Zukunft, sie dürfen nicht zu vergessen werden!

Spricht man derzeit im Zusammenhang mit der Pandemie von Bildung und den aktuellen Problemen, so fokussiert sich die Diskussion meist auf Kinder und Jugendliche. Studierende werden dabei in der Regel vergessen.

Doch auch diese Gruppe leidet aktuell massiv unter den Folgen von Covid 19. Dies umso mehr, da es hier in den letzten 12 Monaten keinerlei Möglichkeiten mehr für klassische analoge Lehrveranstaltungen gab. An ihre Stelle trat überall die Onlinelehre. Es wäre falsch letztere nur als defizitär zu sehen, doch sollte man deren Möglichkeiten nicht überschätzen. Gerade das Studium und insbesondere das Studium der Sozialen Arbeit leben von sozialer Interaktion der Lehrenden und der Studierenden wie auch der Studierenden untereinander. Schließlich ist kaum ein Studium so auf zwischenmenschlicher Kommunikation aufgebaut wie dieses. Des Weiteren leiden die Studierende unter:

  • Dem Wegbrechen der Zuverdienstmöglichkeiten während des Studiums und keiner ausreichenden Gegenfinanzierung durch Bafög (Darlehen welches zurückgezahlt werden muss und aufgrund bürokratischer Hindernisse schwer zu beantragen bzw. zu bekommen ist),
  • der immer wieder zeitweiligen Schließung der Praxisstellen (s. hierzu auch Duales Studium und Finanzierung privater Hochschulen durch die Praxisstellen ohne Gegenfinanzierung durch die Öffentliche Hand),
  • der fehlenden Ausstattung mit digitalen Arbeitsmitteln oder Internet generell. Letzteres hängt oft vom eigenen Einkommen oder dem der Eltern ab und führt zu einer weiteren Zementierung auch in Bezug auf die Bildungschancen zwischen Reich und Arm,
  • der vielfach gerade in prosperierenden Großstädten fehlende räumliche Ausstattung der Studierende, z.B. Zugang zum Wohnungsmarkt,
  • den aktuell stark eingeschränkten Möglichkeiten zu Dialog und Diskussion zwischen Professor*innen und Studierenden, wie sie in einem klassischen Studium üblich sind,
  • dem erschwerten Zugang zu den Bibliotheken, insbesondere da gerade wichtigste Literatur oft nicht digital abgerufen werden kann,
  • einer absinkenden Motivation, einer mangelnden Verarbeitung des Studiums, Existenzängsten bis hin zu psychischen Erkrankungen als Folge.

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Mehr als einmal bestraft: Auswirkungen der Pandemie auf straffällige Frauen

Pressekampagne: „Bündnis München sozial. Wir halten die Stadt zusammen – jetzt erst recht!“

„Die Corona-Pandemie trifft insbesondere Menschen am Rande der Gesellschaft am härtesten.“, so Karin Majewski Sprecherin des Bündnisses München Sozial. Daher macht das Bündnis eine Pressekampagne um auf die Lage derer hinzuweisen, die sonst gerne aus dem Blick geraten.

 Heute:  Mehr als einmal bestraft: Welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf straffällige Frauen hat  

Der Fachdienst Straffälligenhilfe des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) München betreut und unterstützt Frauen vor, während und nach der Haft. Vor allem die Vermeidung einer Geldstrafe durch gemeinnützige Arbeit, aber auch die Vorbereitung der Entlassung aus der Haft sind durch die Corona bedingten Kontaktbeschränkungen deutlich erschwert worden.

Gemeinnützige Arbeit: Einsatzstellen seit Monaten geschlossen
Wenn Frauen zu einer Geldstrafe verurteilt werden und diese nicht zahlen können, können sie durch gemeinnützige Arbeit z.B. auf Friedhöfen, in Altenheimen oder in Pfarreien ihre Geldstrafe ableisten. Durch die Corona Pandemie stehen viele dieser Einsatzstellen nicht mehr zur Verfügung. So bleibt oft nur die Zahlung der Strafe in Raten. Für Frauen, die wegen ihrer prekären Lebenssituation straffällig geworden sind und aus Not schwarzfahren oder stehlen, führt dies häufig zu einer Verschärfung ihrer Armut. Können sie ihre Strafe nicht zahlen, droht die Haft. Denn anders als im vergangenen Jahr werden mittlerweile wieder Ersatzfreiheitsstrafen vollstreckt.

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Neues Sprecherteam im Bündnis München Sozial: BDKJ und Paritätischer

Pressemeldung

Zwei Jahre lang hatten Karin Majewski (Paritätischer Wohlfahrtsverband Oberbayern) und Marian Indlekofer (VDK) gemeinsam die Sprecherfunktion für das Bündnis München Sozial – Wir halten die Stadt zusammen inne. Zum Jahresende 2020 hat Marian Indlekofer seine Sprecherrolle niedergelegt. Tobias Hartmann (BDKJ Region München e.V.) wurde nun vom Bündnis zum 01.04. 2021 einstimmig nachgewählt.

Karin Majewski freut sich auf die Zusammenarbeit: „Für das Bündnis München Sozial gibt es viel zu tun. Wir bleiben das Sprachrohr für Sozialen Organisationen in München, das zeigen wir derzeit durch unsere Pressekampagne „Wir halten die Stadt zusammen. Jetzt erst recht!“. Ihr Credo: „Gerade in der Krise muss der Sozialbereich stabilisiert werden.“ Karin Majewski ist Gründungsmitglied und setzt sich seit nun sechs Jahren in der Sprecherfunktion für ein solidarisches Miteinander in München ein.

Tobias Hartmann übernimmt den Stab voll Elan: „Corona war und ist in vielen Bereichen ein Brennglas für die sozialen Fragen und Herausforderungen unserer Zeit. Für eine vielschichte Gesellschaft ist es notwendig und notwendend sich ehrlich und konstruktiv den Herausforderungen zu stellen. Unsere Aufgabe ist es den Blick der Politik und der Gesellschaft auf diese Herausforderungen zu lenken und zu schärfen.“

Geflüchtete Menschen dürfen keine Verlierer des Lockdowns sein! Bündnis München Sozial fordert digitale Räume in allen Münchner Unterkünften

Pressekampagne: „Bündnis München sozial. Wir halten die Stadt zusammen – jetzt erst recht!“

In der Flüchtlingsarbeit meistern Beratungskräfte und Mitarbeiter*innen der Unterstützungsangebote für Kinder und Jugendliche derzeit einen Balanceakt. Es gilt den Infektionsschutz einzuhalten und dennoch Familien, Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Die Flüchtlingsberatung hat in München einen Stellenschlüssel von 1:100, die Unterstützungsangebote für Kinder und Jugendliche von 1:30. Das pädagogische Angebot ist gerade jetzt in Coronazeiten für Familien eine wertvolle Stütze. Karin Majewski, Sprecherin Bündnis München Sozial: „Den Lockdown in einer Unterkunft zu verbringen, ist sehr hart.“ Die engen Wohnverhältnisse – lediglich sieben Quadratmeter pro Person – sowie die Enge in den Gemeinschaftsräumen wie Küche und Sanitäranlagen erforderten sehr viel Disziplin. Majewski: „Das Risiko, sich anzustecken ist in einer Unterkunft um ein Vielfaches höher als in einer eigenen Wohnung.“

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Für mehr Miteinander. Gegen Vereinsamung. Die Arbeit von Nachbarschaftstreffs in Zeiten der Pandemie

Pressekampagne: „Bündnis München sozial. Wir halten die Stadt zusammen – jetzt erst recht!“

Gerade in Krisenzeiten zeigt sich, wie wichtig Solidarität und Zusammenhalt für unsere Stadt sind. Im Januar startet der Paritätische Wohlfahrtsverband und stellt mit seinen Mitgliedsorganisationen die Arbeit der rund 20 Nachbarschaftstreffs während der Kontaktbeschränkungen vor. Nachbarschaftstreffs bieten Treffmöglichkeitenim Viertel. Ideen, Projekte und Aktionen wer-den gemeinsam umgesetzt, sich gegenseitig unterstützt.Hier passiert Austausch, Engagement und Mitbestimmung. Gerade für die Menschen, die allein und isoliert leben, gibt es Angebote. Doch im Zuge der Corona-Pandemie ist hat sich die Arbeit der Treffs stark verändert.

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Pressekampagne gestartet

„Bündnis München sozial. Wir halten die Stadt zusammen – jetzt erst recht!“

Am 07.12.2020 meldet das Bündnis der Presse:

bmsUnter dem Motto „Wir halten die Stadt zusammen – jetzt erst recht!“, startet das Bündnis München Sozial eine Öffentlichkeitskampagne.
Die Corona-Pandemie stellt auch im zweiten Lock-Down viele Menschen vor große Herausforderungen.

Die soziale Arbeit leistet Unglaubliches, um auch in diesen Zeiten die Menschen gut zu versorgen.
Sie und die vielen Ehrenamtlichen halten die Stadt zusammen.

Da die Lage komplex und die Auswirkungen unterschiedlich sind, wird das Bündnis München Sozial mit einer Kampagne die gesellschaftliche Aufmerksamkeit auf die Menschen in unserer Stadt lenken. Unter dem Motto „Bündnis München Sozial. Wir halten die Stadt zusammen - jetzt erst recht!“ soll die Lebensrealität einer anderen Gruppe von Münchnerinnen und Münchnern während der Pandemie in den Blick genommen werden. Aber auch die neuen - oft kreativen Wege - der Einrichtungen sowie ihre Sorgen und Nöte.

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